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NZZ versus ICF
2005-12-02 12:19:07 cnm

Jetzt hat auch die alte Tante NZZ die Freikirche ICF entdeckt. Der Journalist Daniel Gerny besuchte den ICF und schrieb in der Wochenendausgabe der NZZ vom 19. November eine ganze Seite mit Bildern über seine Eindrücke. «One more for Jesus» heisst der Titel, im Untertitel heisst es dann: «die Freikirche ICF kämpft mit Show und Moral um Geld und Geist der Generation H&M».

Sein erster Eindruck über den ICF Medienverantwortlichen und Leiter Bereich Finanzen Dani Linder: «Linder wirkt nicht wie ein Buchhalter, sondern er trägt Jeans, Sneakers und Shirts wie Roman Kilchsperger, riecht nach trendigem Rasierwasser und ist auch sonst ziemlich locker drauf. Wie alle im ICF, wo man ständig Leute antrifft, die aussehen wie Viva-Moderatorinnen, Boygroup-Mitglieder oder Werbegrafiker, jung und good looking..»
Der NZZ -Journalist besuchte auch einen ICF Gottesdienst: "Die Priester nennen sich Pastors und sprechen während der Gottesdienste, die Celebrations heissen, wie ihre scheinbar komplett in H&M eingekleidete Zielgruppe: Sie finden Kirche "krass" und Jesus "mega" und es ganz allgemein cool, "dass Du bin öis bisch".»
Im Weiteren werden die Smallgroups mit ihren zwölf Personen beschrieben, dann den Umgang mit den Spenden und die ICF Moralvorstellung: «Nur bei der Moral versteht der ICF noch weniger Spass als beim Geldeintreiben. Die Moralvorstellungen sind das Gegenstück zu auf die Glitzer- und Konsumwelt abgestimmten Verpackung - rigide, konservativ, und von einem diffusen Kulturpessimismus geprägt.»

Wie soll man jetzt mit dieser Kritik umgehen?
Livnet.ch lässt ICF Sprecher Dani Linder dazu Stellung nehmen. Da heisst es unter anderem: «Wieder einmal muss icf-zürich – mithin also Hunderte von Menschen, seien sie Besucher oder Mitarbeiter – als Objekt einer offensichtlich sehr persönlich eingefärbten Abrechnung eines Journalisten herhalten. Das verwundert nicht. Überrascht hat schon eher, dass solchem journalistisch unprofessionellem Tun mittlerweile auch an prominenter Stelle in der NZZ Raum geboten wird. Ist es schon so schlimm?...
Tragisch? Nicht unbedingt. Denn es kommt darauf an, aus welchem Blickwinkel man solche Vorkommnisse betrachtet..... Den Glauben, dass die lebensbejahende Botschaft des Evangeliums auch Menschen des 21. Jahrhunderts erreichen und positiv verändern kann, haben wir – trotz allen Widrigkeiten – bis heute nicht verloren. Kraft zum Weitermachen schöpfen wir aus dem Zuspruch aus der Bergpredigt, in der Jesus spricht: „Glücklich könnt ihr sein, wenn ihr verachtet, verfolgt und verleumdet werdet, weil ihr mir nachfolgt. Ja, freut euch und jubelt, denn im Himmel werdet ihr dafür reich belohnt werden! Genauso haben sie die Propheten früher auch verfolgt.“ (Matthäus Kapitel 5,Vers 11-12, zitiert aus HFA). Ja, wir sind glücklich und sagen aus ganzem Herzen: One more for Jesus!»

Da gefriert mir mein frommes Blut in den Adern! Genau so argumentieren die strengstens Sektengemeinschaften: Kritiken und Zweifel von innen und aussen sind nicht zugelassen. Sie haben sich in einer hierarchisch aufgebauten Gruppe in die Abhängigkeit einer Führerfigur begeben. Sie entwickeln eigene Normen, die mit der Realität nicht übereinstimmen. Die "Anfeindungen" von aussen dienen als Bestätigung für den richtigen Weg, denn die schweissen zusammen. So sind schon ganze Sektengruppen in den (Selbst-) Tod gegangen.

Warum nehmen wir die Eindrücke des Journalisten nicht einfach ernst? Als Gratis-Beratung, wie wir als Fromme von Aussen wahrgenommen werden.
Sind wir mit dem Image als Generation H&M noch das Salz der Erde? Wo unterscheiden wir uns noch von der Welt, wenn unsere Gottesdienste wie Casting-Shows für Music-Stars daher kommen? Wie ist unser Verhältnis zum Geld und den sozial schwachen Menschen? Was erreichen wir mit unserer Moralvorstellung?

Vielleicht würde es uns weiterbringen, wenn wir uns mit diesen Fragen auseinandersetzten, statt im Gegenüber immer nur den Bösen zu sehen.

Roland Fels

2012-09-14 10:17:20 Auth lFckGWKcYit

Richard,I understand your pnitos. We took the same step here and are moving forward with what God has in store for us. God is GOOD and he'll give you what you need. Bon courage Richard. It's a new lifestyle, kind of, but a better one to live what God has for you and your family. You and your family are blessed and will always be blessed.Emma

2012-09-14 06:03:10 Raj ZVgvAEHQupR

A performance hirybd, with electric motors, shouldn't have an issue breaking 5seconds if it is light enough. What is honda doing slapping a supercharger on this but not getting sub-6 numbers. Is the selling proposition 'yeah, the launch vehicle was crap so here is something less crap and it has a 'super charger' so you can tell all your friends you have a super charger'....really?This just proves my point that once NISMO gets its act together and at the level of M or AMG, Mugen will basically have to step up the game or keep production garbage no one outside of Japan, and the UK, even buys. The brits are retarded, the Japs just naive. Nothing Mugen does is that nice except for the sheet metal and that is a disgrace considering they are basically an in-house division of Honda. Where was the turbo civic? Every fan boy does it but Honda never created a Mugen civic that even mattered. Now they toute HondaFactoryPerformance, whatever the fuck that means...none of the changes are performance mods!!! What a bunch of douches!

2005-12-04 21:53:11 Christian Rater Abwehr mit Bibelzitaten

Der ICF schlägt mit Bibelzitaten zurück: „Glücklich könnt ihr sein, wenn ihr verachtet, verfolgt und verleumdet werdet, weil ihr mir nachfolgt (Matthäus Kapitel 5). Da habe ich einen Einwand: Der ICF wird nicht kritisiert, weil er Jesus nachfolgt. Wenn diese Argumentation zutreffen würde, dann würde zum Beispiel auch die Heilsarmee in die Pfanne gehauen. Oder wollen die ICF-Verantwortlichen behaupten, die Mitglieder der Heilsarmee seien keine Christen? Ich hoffe es nicht.

Christian Rater

2005-12-02 17:41:33 Quennoz Vorbildwirkung

Was mir nicht in den Kopf will: Mit so etwas wie 2000 Gottesdienstbesuchern am Wochenende ist ICF die grösste Kirche in der Schweiz. Ob sie das will oder nicht - sie hat Wirkung auf alle anderen in der Schweiz. Hätte ICF Vorbildwirkung, hätten es alle anderen Kirchen einfacher. Wieso in aller Welt will ICF denn kein Vorbild sein?

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