Pressemitteilung
Pressekonferenz
Krisenkommunikation
Checkliste Krisensituation

Plötzlich machen Sie unfreiwillg negative Schlagzeilen. Die meisten sind darauf schlecht oder gar nicht vorbereitet. In solchen Situationen gilt es, schnell zu handeln. Tipps für den Umgang mit den Medien:

  • Geben Sie offen Auskunft, wenn Journalisten anrufen. Denn wer nicht transparent ist, macht sich verdächtig. Wer nichts zu verbergen hat, kann gegenüber Journalisten offen Auskunft geben.
  • Bestimmen Sie einen Informationsverantwortlichen, der telefonisch erreichbar ist und Interviews gibt. Schieben Sie niemanden vor, der keine Verantwortung trägt. Glaubwürdig sind nur Personen, die in Ihrer Organisation bzw. Ihrer Gemeinde an der Spitze stehen. Scheuen Sie sich auch nicht, vor Radiomikrofonen und Fernsehkameras aufzutreten. Jede Verweigerung wirkt negativ. Berichte ohne Ihre Aussage werden zwangsläufig einseitig.
  • Vertuschen Sie begangene Fehler nicht. Das macht alles noch viel schlimmer. Wer Fehler zugibt, kann bei der Öffentlichkeit sogar Sympathiepunkte sammeln. Die Öffentlichkeit vergibt gerne Fehler, verzeiht aber niemals, wenn man nicht zu seinen Fehlern steht.
  • Unternehmen Sie keine rechtlichen Schritte gegen die Medien und verlangen Sie keine Gegendarstellungen. Das bringt Sie in der Regel nochmals unvorteilhaft in die Schlagzeilen.
  • Bereiten Sie einen kurzen Pressetext mit den wichtigsten Fakten und Zahlen über Ihre Organisation bzw. Ihre Gemeinde vor, den Sie bei Anfragen sofort faxen können.

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